KI-Beratung, die an Ihrer eigenen Datenbank prüft statt an Folien

Eine KI-Beratung lohnt im Mittelstand meist erst, wenn schon etwas läuft: ein Portal, ein Shop, eine interne Anwendung mit Jahren an Daten darin. Die Frage ist dann nicht, ob künstliche Intelligenz nützlich sein kann, sondern an welcher Stelle Ihres Produkts sie Last trägt – und wo eine gute Abfrage genügt.

Vertragspartner ist eine deutsche Gesellschaft, gearbeitet wird nach deutschem Recht, verarbeitet wird in Deutschland und der EU; AVV und technische Maßnahmen gehören zum Vertrag. Ehrlich vorweg: Als eigene Leistung verkaufen wir Beratung erst seit Kurzem, und Beratungskunden, die wir als Liste zeigen könnten, gibt es nicht. Zeigen können wir den eigenen Betrieb – 169 angebundene Systeme, 63 dokumentierte Prozeduren und ein Gateway mit harter Kostengrenze –, live in der Sitzung statt als Folie.

Für wen

  • Häuser mit eigenem Produkt, bei denen die Frage nach KI von Kunden kommt und im Backlog nie nach oben rutscht.
  • Geschäftsführer, die vor der Budgetentscheidung wissen wollen, welche Funktion im Portal die Arbeit wirklich verkürzt.
  • Entwicklungsteams mit einem Versuch im Zweig, der nie ausgeliefert wurde, weil Rechte, Verbrauch und Betrieb offenblieben.
  • Datenschutzverantwortliche, die schwarz auf weiß brauchen, welche Felder das Portal verlassen und wer sie verarbeitet.
  • Teams, die zwischen Dokumentensuche, Entwurfshilfe und einem eigenen Modell abwägen und dafür eine Messung wollen.

Was Sie bekommen

  • KI-Beratung beginnt an Ihrem Datenbestand

    Wir sehen in das Datenmodell, zählen Zeilen und lesen Protokolle: wonach Nutzer tatsächlich suchen, welche Anfragen sich wiederholen, wie sauber die Felder sind, auf denen eine Funktion aufsetzen müsste. Geschätzt wird nur, wo nichts zu messen ist – und dann steht es so im Bericht.

  • Machbarkeit an einer Kopie statt am Whiteboard

    Auf einer Kopie Ihrer Daten prüfen wir, was eine Suche über die eigenen Dokumente hergibt: welche Fragen getroffen werden, welche nicht, und wie oft die Antwort in einem Dokument steht, das der Fragende nicht sehen darf.

  • Prototyp im bestehenden System

    Statt einer Präsentation entsteht ein Bildschirm im Zweig Ihrer Anwendung, ausgeliefert auf die Vorschau-Umgebung, bedienbar durch eine kleine Gruppe. Damit fällt die Entscheidung an einer Erfahrung – einschließlich der Frage, was die Funktion je Aufruf verbraucht.

  • Datenwege, AVV und Anbieterwahl

    Ein Dokument hält fest, welche Felder Ihr Portal verlassen, was vorher anonymisiert wird und welcher Anbieter verarbeitet. Es ist die Vorlage für AVV und technische Maßnahmen, die Ihr Datenschutzbeauftragter gegenzeichnet.

  • Das Nein, das Budget spart

    Nicht jede Aufgabe braucht ein Sprachmodell. Preisalarme entstanden in einem Projekt aus Vergleichsregeln: Beim Durchlauf über 1 561 Positionen fielen die unvergleichbaren Sprünge heraus, ohne dass ein echter Alarm verloren ging. Ein Lagerbestand mit 93 Positionen ohne manuelle Eingabe ist eine Frage von Schnittstelle und Abfrage.

So läuft ein Auftrag

  1. Kurzes Gespräch über den Auslöser

    Was ist passiert, was läuft bereits, welche Entscheidung steht an. Am Ende hören Sie, ob eine Prüfung überhaupt lohnt oder ob Sie besser sofort eine abgegrenzte Funktion bauen lassen.

  2. KI-Beratung als Sichtung von Daten und Protokollen

    Zugang zu einer Kopie, Gespräche mit den Menschen, die täglich mit der Anwendung arbeiten, Auszählen der Mengen. Umfang und Zeitrahmen der Sichtung stehen vorher im Angebot, ebenso, welche Daten wir dafür überhaupt sehen.

  3. Prototyp und Messung

    Eine Funktion, eine Nutzergruppe, eine Messung: Treffer, Korrekturen, Verbrauch je Aufruf. Daran wird sichtbar, ob die Idee im Alltag trägt – bevor jemand eine Etappe beauftragt.

  4. Entscheidungsvorlage statt Foliensatz

    Bewertete Fälle, Architekturskizze, Datenregeln, Aufwandsrahmen – geschrieben so, dass Ihr eigenes Team oder ein anderer Anbieter damit weiterarbeiten kann. Ein Ergebnis, das nur in unseren Händen funktioniert, hätte den Namen nicht verdient.

Abnahme statt Versprechen

Beratung läuft als Dienstvertrag: Geschuldet ist sorgfältige Arbeit – Sichtung, Prototyp, Bericht, Datenregeln –, nicht ein bestimmtes Geschäftsergebnis. Damit prüfbar bleibt, ob geliefert wurde, steht vor dem Start im Angebot, was am Ende auf dem Tisch liegt und woran der Prototyp gemessen wird.

Geht es in den Bau über, wechselt die Form: Gebaut wird im Werkvertrag, in Etappen mit eigenem Preis und Abnahme gegen die Kriterien aus dem Bericht. Sie legen den Umfang fest und nehmen ab, die Arbeit verantwortet unsere Projektleitung. Bericht, Code des Prototyps und Zugänge bleiben bei Ihnen, auch wenn Sie anderswo weiterbauen.

Offene Punkte, vorab geklärt

Was kostet eine KI-Beratung?

Das hängt am Umfang der Sichtung und daran, ob ein Prototyp dazugehört. Beides wird vorher beschrieben; Sie bekommen ein Angebot nach Tagessatz oder, bei festem Umfang, zum Festpreis. Was ein anschließender Bau kostet, steht erst im Bericht – vorher wäre jede Zahl geraten.

Was bringt das, wenn wir eigene Entwickler haben?

Ihre Leute kennen das Produkt besser als wir. Was meist fehlt, ist die Erfahrung damit, wie eine solche Funktion im Betrieb aussieht: Rechte in der Suche, Verbrauch je Aufruf, Verhalten bei Unsicherheit, Protokoll. Diese Fragen bringen wir mit und beantworten sie an Ihrem Bestand – gebaut wird danach oft im eigenen Team.

Dürfen Daten aus unserem Portal überhaupt an ein Modell?

Das entscheidet nicht der Anbieter, sondern Ihre Festlegung: welche Felder, welches Modell, was anonymisiert wird, wer freigibt. Wir schreiben diese Regeln so auf, dass Ihr Datenschutzbeauftragter sie prüfen kann; verarbeitet wird in Deutschland oder der EU. Reicht das nicht, kommt ein offenes Modell auf eigener Hardware infrage.

Sind wir danach an Sie gebunden?

Nein. Bericht und Datenregeln liegen bei Ihnen. Mit vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über. Üblich ist danach eine erste abgegrenzte Etappe als Werkvertrag mit Abnahme; ob wir sie bauen, Ihr Team sie baut oder ein anderer Anbieter, ändert an der Vorlage nichts.

Sagen Sie uns, was am Ende da sein soll

Sie schildern die Aufgabe, wir sagen offen, ob sie zu uns passt. Passt sie nicht, nennen wir Ihnen den Grund.