IT-Dienstleister mit eigenen Entwicklern: Ergebnisse statt Stundenzettel
Einen IT-Dienstleister sucht man selten aus Neugier: Meist fehlt die Zeit, ein Vorhaben selbst zu stemmen, oder es hält niemand mehr die Systeme zusammen. Wir übernehmen beides mit eigenen Entwicklern – Softwareentwicklung für Unternehmen, Schnittstellen, Automatisierung und Betrieb, als Werkvertrag mit Abnahme nach deutschem Recht.
Nicht zu verwechseln mit einem Systemhaus: Arbeitsplätze, Drucker, Telefonanlagen und Netzwerke betreuen wir nicht. Unsere Arbeit beginnt dort, wo Software gebaut, angebunden und betrieben wird. Was wir dafür einsetzen, läuft zuerst im eigenen Haus: 169 angebundene Systeme, 67 fertige Konnektoren und ein Gateway, durch das jeder KI-Aufruf mit Kostengrenze geht. Seit 2023 sind wir eine deutsche GmbH; Verträge folgen deutschem Recht, verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU.
Für wen
- Die eigene Entwicklung arbeitet am Produkt, und alles daneben – Portal, Schnittstelle, internes Werkzeug – liegt seit Monaten still.
- Der bisherige Anbieter ist weg, und im Code kennt sich niemand mehr aus: Änderungen traut sich keiner, Fehler werden umgangen statt behoben.
- Mehrere kleine Anbieter liefern je ein Stück, und die Abstimmung dazwischen macht der Geschäftsführer nebenbei.
- Ein Vorhaben ist beschlossen, aber die Stelle dafür ist nicht besetzt – und eine Neueinstellung dauert länger, als das Vorhaben Zeit hat.
- Eine gewachsene Anwendung trägt das Tagesgeschäft, hat aber niemanden mehr für Aktualisierungen, Sicherungen und Überwachung.
Was Sie bekommen
Entwicklung: Anwendungen und interne Werkzeuge
Kundenportale, interne Steuerpulte, Auswertungen, einzelne Module in einer bestehenden Anwendung. Gebaut wird in TypeScript mit Node.js und PostgreSQL. Läuft Ihre Oberfläche auf React oder Angular, arbeiten wir darin weiter. Mit vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über.
Integration: Systeme, die dieselben Daten sehen
Schnittstellen zwischen Shop, CRM, Buchhaltung, Kasse und Lager – über API, Dateiaustausch oder EDI, mit Protokoll und Wiederholung bei Fehlern. Aus dem eigenen Betrieb bringen wir 67 fertige Konnektoren mit, von der Buchhaltung über Messenger bis zum Zahlungsanbieter.
Automatisierung und KI im Tagesgeschäft
Belege lesen statt abtippen, Abgleiche, Entwürfe für wiederkehrende Antworten, Kennzahlen, die sich selbst aktualisieren. Jeder Modellaufruf läuft über ein eigenes Gateway mit Kostengrenze, 63 Prozeduren sind bei uns dokumentiert. Was ein Modell nicht sicher entscheidet, geht an einen Menschen.
Betrieb und Wartung in Deutschland
Hosting auf Servern in Deutschland oder der EU, Überwachung mit Benachrichtigung, Sicherungen, Aktualisierung der Abhängigkeiten, Web-Analyse auf eigenen Servern statt bei Google. Den Betrieb übernehmen wir, Ihre IT oder beide gemeinsam – was gilt, steht im Vertrag.
Ein IT-Dienstleister statt vier Anbieter
Entwicklung, Schnittstellen, Automatisierung und Betrieb aus einer Hand heißt vor allem: Es gibt eine Stelle, die erklären kann, warum eine Zahl im Bericht falsch ist – und nicht vier, die aufeinander zeigen. Die Abstimmung dazwischen ist unsere Arbeit, nicht Ihre.
So läuft ein Auftrag
Gespräch: passt der IT-Dienstleister zur Aufgabe?
Ziel, Bestand, Engpass, angebundene Systeme. Wir sagen, ob wir für das Vorhaben die Richtigen sind – und wenn nicht, welche Art von Anbieter besser passt. Ein Systemhaus für Endgeräte und Netzwerke ersetzen wir nicht.
Angebot mit Abnahmekriterien
Leistungsbeschreibung, Schnittstellen, Etappen, Abnahmekriterien, Vertragsform, Preismodell. Abnahmekriterien werden vor dem Start vereinbart und nicht am Ende ausgehandelt. Der Zeitrahmen steht im selben Dokument.
Umsetzung in Lieferungen
Jede Lieferung ist ein lauffähiger Stand auf einer Vorschau-Adresse, den Sie selbst anfassen können. Änderungen gehen als Pull Request durch ein Review: erst durch unsere KI-Werkzeuge, danach durch einen zweiten Entwickler. Aufgaben verteilt und Ergebnisse prüft unsere Projektleitung.
Abnahme, Übergabe, Betrieb
Abnahme gegen die Kriterien aus dem Angebot, dann Dokumentation, Zugänge und Einweisung. Danach entweder Übergabe an Ihre IT oder ein Rahmenvertrag für Betrieb und Weiterentwicklung.
Vertragsform und Preismodell
Für abgegrenzte Ergebnisse – ein Modul, eine Schnittstelle, eine Anwendung – arbeiten wir im Werkvertrag: Der Umfang steht in der Leistungsbeschreibung, der Preis ist fest und wird je Etappe fällig, die Abnahme läuft gegen die vereinbarten Kriterien, danach gilt die Gewährleistung auf Mängel. Für laufende Betreuung, deren Umfang sich ständig ändert, ist der Dienstvertrag nach Tagessatz die ehrlichere Form – als Rahmenvertrag mit Einzelaufträgen.
Umfang und Abnahme bestimmen Sie, die Arbeit steuert unsere Projektleitung; wir schulden das Ergebnis, nicht Anwesenheit. Der Zeitrahmen steht im Angebot, die Rechte am Code gehen nach vollständiger Zahlung an Sie über. AVV und technische Maßnahmen liegen jedem Vertrag bei. Sätze und Preise nennen wir im Angebot, nach dem Gespräch – vorher wären sie geraten.
Begriffe zum Thema
Festpreis oder Tagessatz: welches Abrechnungsmodell wann trägt
Das Abrechnungsmodell verteilt das Schätzrisiko. Fester Preis, Aufwand nach Tagessatz, Etappen und Budgetdeckel im Vergleich – mit den Voraussetzungen, die jedes Modell braucht.
Individualsoftware oder Standardsoftware: wann sich Eigenentwicklung lohnt
Ein Produkt vom Markt oder eine eigene Anwendung? Entscheidend ist, ob ein Ablauf das Unternehmen unterscheidet – und was die Umwege kosten, die ein Standardprodukt erzwingt.
Legacy-Modernisierung: Altsysteme ablösen, ohne den Betrieb zu stoppen
Ein Altsystem wird selten abgeschaltet und neu gestartet, sondern schrittweise abgelöst, während beide Seiten laufen. Strategien, Datenübernahme und die typischen Risiken.
Werkvertrag: Ergebnis, Abnahme und Vergütung im Softwareprojekt
Geschuldet ist ein Ergebnis, nicht der Einsatz von Zeit. Werkverträge stehen in den §§ 631 ff. BGB und leben von einer Leistungsbeschreibung, die prüfbare Abnahmekriterien enthält.
Offene Punkte, vorab geklärt
Was macht ein IT-Dienstleister?
Der Begriff deckt zwei Hälften ab: Endgeräte, Netzwerke und Telefonie auf der einen Seite, Software, Schnittstellen, Automatisierung und Betrieb auf der anderen. Wir stehen für die zweite Hälfte: bauen, anbinden, betreiben. Wer Arbeitsplätze und Drucker betreut haben will, ist bei einem Systemhaus richtig; häufig arbeiten beide nebeneinander.
Woran erkenne ich einen guten IT-Partner?
An drei Dingen, die schon vor dem Start sichtbar sind: Er sagt, was er nicht macht. Er schreibt Abnahmekriterien ins Angebot statt Adjektive. Und er gibt Ihnen Repository und Zugänge vom ersten Tag an, nicht erst zum Projektende. Alles Weitere prüfen Sie an der ersten Lieferung – nicht an Referenzlogos.
Arbeiten Sie auch vor Ort?
Gearbeitet wird in unseren eigenen Räumen, mit unserem Repository und unserem Prozess; das gehört zur Vertragsform und schützt beide Seiten. Für Termine – Auftakt, Workshop, Abnahme, Einweisung – kommen wir zu Ihnen. Ein Büro in jeder Stadt haben wir nicht und behaupten es auch nicht.
Werkvertrag oder Dienstvertrag?
Steht das Ergebnis fest, ist der Werkvertrag richtig: fester Preis, Abnahme gegen Kriterien, Gewährleistung auf Mängel. Ändert sich der Umfang laufend, passt der Dienstvertrag nach Tagessatz besser, weil er niemanden zwingt, den Umfang zu erraten. Welche Form wir vorschlagen, steht im Angebot samt Begründung.
Sagen Sie uns, was am Ende da sein soll
Sie schildern die Aufgabe, wir sagen offen, ob sie zu uns passt. Passt sie nicht, nennen wir Ihnen den Grund.