KI-Implementierung in Hamburg: aus unstrukturierten Unterlagen werden gebuchte Vorgänge

Hamburger Altsysteme und das, was zwischen ihnen liegt
Eine KI-Implementierung in Hamburg beginnt meist an einer Stelle, an der keine Schnittstelle hilft: Zwischen Hafenwirtschaft, Spedition, Zoll und Buchhaltung laufen Vorgänge als Mail, als Scan und als PDF-Anhang, und jemand überträgt sie in Systeme, die seit Jahren zuverlässig arbeiten. Datenübernahme ist hier Alltag, nicht Ausnahme. Die Systeme selbst sind dabei selten das Problem. Teuer wird der Raum dazwischen: Ein Vorgang wartet, weil ihn niemand gelesen hat, und ein zweiter wird doppelt erfasst, weil zwei Häuser dieselbe Unterlage geschickt haben.
Wo die KI-Implementierung ansetzt und wo eine Schnittstelle reicht
Die Trennlinie ziehen wir vor dem Angebot: Wo Daten strukturiert vorliegen, bauen wir eine Schnittstelle — sie ist billiger, schneller und macht keine Fehler. Wo Text, Scan oder Freitext die Quelle sind, übernimmt ein Sprachmodell das Lesen und schlägt vor, was gebucht wird. So bleibt die Aufgabe des Modells klein und prüfbar: Es liest, ordnet zu und markiert, was es nicht sicher zuordnen kann. Gebucht wird erst nach Freigabe durch einen Menschen.
Was nach der Umstellung anders läuft
Der Sachbearbeiter bekommt Vorschläge statt leerer Felder und entscheidet, statt zu tippen. Was das Modell nicht sicher zuordnet, landet in einer eigenen Liste und nicht stillschweigend im Buchungsstapel. Aus eigenen Projekten: 3 579 Positionen von Belegfotos wurden zu einem Verzeichnis mit 24 Lieferanten, 138 Schreibweisen ließen sich auf 75 Lieferanten zusammenführen, und der Abgleich von Zahlungen fiel von 12,3 auf 0,4 Sekunden. Genau diese Art Arbeit meint KI-Entwicklung bei uns.
Datenverarbeitung in Deutschland, KI-Implementierung mit Protokoll
Bevor ein Beleg das Modell erreicht, steht fest, welche Felder mitgehen, was vorher entfernt wird und welcher Anbieter verarbeitet. Der Betrieb liegt in Deutschland oder der EU; Auftragsverarbeitungsvertrag und Schutzmaßnahmen sind Vertragsbestandteil, die Liste der Unterauftragnehmer einschließlich Modellanbieter liegt Ihnen vor. Ehrlich bleibt die Grenze: Volumen und Wiederholung sind die Stärke eines Modells. Bei Sonderfällen, bei der Frage, wie ein Vorgang überhaupt gebucht gehört, und in der Abstimmung mit Zoll oder Reederei entscheidet weiter ein Mensch.
Wer im Haus dafür gebraucht wird
Für einen ersten Fall brauchen Sie zwei Menschen: jemanden, der den Vorgang wirklich bearbeitet, und jemanden, der über die Systeme entscheiden darf. Der Rest liegt bei uns. Der Aufwand auf Ihrer Seite steckt in den Beispielen: alte Vorgänge samt der Auskunft, was daran richtig war. Ohne sie bleibt jede Aussage über Qualität ein Eindruck, mit ihnen wird sie prüfbar. Wir sagen im Gespräch, welche Unterlagen dafür taugen und welche nicht — und wenn die Datenlage für einen belastbaren Fall nicht reicht, hören Sie das, bevor ein Angebot entsteht.
Werkvertrag mit Abnahme gegen die Leistungsbeschreibung
Vor dem Start steht im Angebot, woran das Ergebnis gemessen wird: welche Belegarten das Modell übernimmt, wo es zurückfragen muss, welche Fälle es gar nicht anfassen darf. Ein abgegrenzter Ablauf läuft als Werkvertrag zum Festpreis mit Abnahme, eine offene Erkundung mehrerer Prozesse als Dienstvertrag nach Tagessatz. Der Zeitrahmen steht im Angebot. Geliefert wird in Teilen, jedes Teil wird einzeln geprüft. Zugänge, Quellcode und Regeln stehen Ihnen vom ersten Tag an offen; ein Termin vor Ort in Hamburg lässt sich für Auftakt und Abnahme einplanen.

Hamburg, Hamburg

  • Größter Seehafen Deutschlands: Logistik, Spedition, Reedereien und Terminalbetreiber prägen die Wirtschaft – mit vielen Prozessen zwischen Zoll, Fracht und Buchhaltung.
  • Luftfahrt-Cluster mit Airbus in Finkenwerder und Lufthansa Technik am Flughafen Fuhlsbüttel, dazu ein Netz von Zulieferern.
  • Medien- und Verlagsstandort: Spiegel, Zeit, Bauer Media und große Agenturen sitzen in der Stadt.
  • E-Commerce und Versandhandel: die Otto Group hat ihren Sitz in Hamburg-Bramfeld.
  • Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg in Harburg und HAW Hamburg als Quellen für Ingenieure und Informatiker.
  • Windenergie und erneuerbare Energien: Zentralen und Vertriebsgesellschaften von Turbinenherstellern und Projektentwicklern.
  • HafenCity als neu entwickeltes Büro- und Wohnquartier, in dem viele Beratungs- und Technologiefirmen sitzen.
  • Hafenwirtschaft und Handel arbeiten mit vielen Altsystemen – Schnittstellen und Datenübernahmen sind hier Alltag, nicht Ausnahme.

Offene Punkte, vorab geklärt

Kann die Prozessaufnahme in Hamburg vor Ort stattfinden?

Ja. Für Auftakt, Aufnahme des Vorgangs und Abnahme ist ein Termin vor Ort nach Absprache möglich; der laufende Austausch findet danach in Ihren Kanälen statt.

Was kostet eine KI-Einführung?

Das hängt an der Zahl der Belegarten, an der Datenlage und an den Freigabestufen. Nach dem Gespräch erhalten Sie ein Angebot als Festpreis mit Abnahme oder nach Tagessatz; Sätze und Zeitrahmen stehen darin.

Läuft die KI auf unseren Servern?

Anwendung, Wissensbasis und Gateway laufen auf Ihren Servern, auf unseren in Deutschland oder in der EU — wie im Vertrag festgelegt. Ob das Sprachmodell von einem Anbieter kommt oder als offenes Modell auf eigener Hardware läuft, besprechen wir vor der Auswahl.

Projekt in Hamburg besprechen

Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in Hamburg gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.