Systemintegration, nach der Ihre Systeme dieselben Zahlen zeigen

Systemintegration heißt bei uns: Zwei Programme, die heute nichts voneinander wissen, tauschen ihre Daten selbst aus – über eine API-Schnittstelle, einen Dateiaustausch oder EDI. Am Ende zeigen Shop, CRM, Buchhaltung und Lager dieselben Zahlen, und niemand exportiert mehr etwas von Hand.

Der Aufwand steckt selten in der Schnittstelle selbst, sondern in den Daten dahinter: doppelte Kunden, drei Schreibweisen desselben Lieferanten, Beträge in zwei Währungen, Artikel ohne eindeutige Nummer. Deshalb gehört die Prüfung der Daten für uns in den Auftrag und nicht in die Zeit danach. Was ein Altsystem nicht herausgibt, holen wir über Export, Datenbank oder im schlechtesten Fall über die Oberfläche – und wo auch das nicht trägt, sagen wir es vor dem Angebot statt mitten im Projekt.

Für wen

  • Shop, CRM und Buchhaltung kennen einander nicht, und dazwischen sitzt ein Mitarbeiter, der kopiert.
  • Die Geschichte des Geschäfts steckt in einem Altsystem, das abgelöst werden soll – aber niemand traut sich an die Daten.
  • Ein Partner verlangt EDI oder ein festes Dateiformat, und im Haus gibt es niemanden, der so etwas aufsetzt.
  • Zwei Gesellschaften wurden zusammengelegt, und die Zahlen aus beiden Systemen ergeben in Summe etwas anderes als die Wirklichkeit.
  • Der Anbieter hat seine Schnittstelle geändert, die Übertragung steht, und die Fehlermeldung liest niemand.

Was Sie bekommen

  • API- und REST-Schnittstellen

    Anbindung an Shop, CRM, Buchhaltung, Kasse, Lager und Bank über die Wege, die der Anbieter vorsieht. Wo keiner vorgesehen ist, bauen wir ihn an Ihrem System – mit Protokoll, Wiederholung bei Fehlern und Warnung, sobald eine Gegenstelle schweigt. 67 fertige Konnektoren aus dem eigenen Betrieb ersparen den Anfang bei Null.

  • Dateiaustausch und EDI

    Nicht jeder Partner spricht API: Für Lieferanten, Speditionen und Handelsketten laufen Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen als Datei über EDI oder gesicherten Austausch. Formate, Pflichtfelder und Prüfregeln stehen im Angebot – damit später niemand darüber streitet, wessen Datei falsch war.

  • Datenmigration mit Qualitätsprüfung

    Die Geschichte zieht mit um: 19 686 Bestellungen aus fünf Jahren haben wir in ein CRM übernommen, ohne eine einzige Dublette. Vor dem Umzug messen wir, wie sauber die Quelle ist – in einem Projekt wurden aus 138 Schreibweisen 75 Lieferanten, und 1 922 Positionen waren erst danach auswertbar.

  • Schattenlauf vor dem Umschalten

    Die neue Strecke läuft neben der alten, beide Ergebnisse werden verglichen. Aus einem staatlichen Rechnungssystem kamen so 3 048 Rechnungen automatisch herein (Stand September 2026); beim ersten Abgleich der nachgeholten Belege aus zwei Monaten fehlten 346 davon im manuellen Export überhaupt. Umgeschaltet wird erst, wenn die Zahlen auf beiden Seiten übereinstimmen.

  • Überwachung nach der Systemintegration

    Nach dem Umschalten meldet sich die Strecke selbst: Fehlerliste, Wiederholungen, Warnung bei Stillstand, Abgleich der Summen. Der Abgleich offener Posten mit Bankzahlungen dauert in einem Projekt 0,4 Sekunden statt 12,3 – 1 268 Zahlungen wurden dabei zugeordnet.

So läuft ein Auftrag

  1. Bestandsaufnahme vor der Systemintegration

    Welche Programme, welche Felder, welche Richtung, wie oft. Wir schauen dafür in echte Daten und nicht in Handbücher – und sagen, was die Quelle hergibt und was sie schlicht nicht enthält.

  2. Angebot mit Abnahmekriterien

    Feldliste, Richtung, Häufigkeit, Fehlerbehandlung und das Kriterium, an dem die Abnahme hängt: welche Summen und Stückzahlen auf beiden Seiten gleich sein müssen. Der Zeitrahmen steht im selben Dokument.

  3. Abgleich auf echten Daten

    Gebaut wird gegen eine Kopie Ihrer Daten. Jede Lieferung bringt eine Gegenüberstellung mit: gelesen, geschrieben, abgewiesen – jede Abweichung mit Grund. Geklärt wird sie, bevor die nächste Strecke dazukommt.

  4. Umschalten und Abnahme

    Erst Parallelbetrieb, dann Umschalten, dann Abnahme gegen die Kriterien. Danach Dokumentation, Zugänge und auf Wunsch die weitere Betreuung der Strecken.

Vertragsform und Preismodell

Eine Schnittstelle ist ein Ergebnis, das sich vorher beschreiben lässt. Deshalb liefern wir sie als Werkvertrag: fester Preis, Abnahme gegen messbare Kriterien – übernommene Datensätze, Dubletten, Laufzeit, Übereinstimmung der Summen –, danach Gewährleistung auf Mängel. Woran gemessen wird, ist vor dem Start vereinbart – nicht erst, wenn die Strecke schon läuft.

Für die laufende Betreuung mehrerer Strecken – Anbieter ändern Formate, Systeme werden abgelöst, Partner kommen dazu – passt der Dienstvertrag nach Tagessatz als Rahmenvertrag mit Einzelaufträgen besser. Zugänge und Code stehen Ihnen vom ersten Tag an offen. Mit vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über. Verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU; AVV und technische Maßnahmen gehören zum Vertrag, ebenso die Liste der beteiligten Dienste. Der Zeitrahmen steht im Angebot.

Offene Punkte, vorab geklärt

Was ist Systemintegration?

Systemintegration ist die Arbeit, getrennte Programme auf einen gemeinsamen Datenstand zu bringen: festlegen, welches System welches Feld führt, den Weg dazwischen bauen, die Übertragung auf echten Daten prüfen und sie im Betrieb überwachen. Der schwierige Teil ist selten die Technik, sondern die Entscheidung, welche Quelle im Streitfall recht hat.

Was kostet eine Schnittstelle?

Das hängt an der Zahl der Felder, der Richtung, der Häufigkeit und vor allem am Zustand der Daten: Eine saubere Quelle mit dokumentiertem Zugang ist eine andere Aufgabe als ein Altsystem ohne Export. Nach dem ersten Blick in die Daten bekommen Sie ein Angebot mit Festpreis je Etappe und Abnahmekriterien.

Wie stellen Sie sicher, dass bei der Datenmigration nichts verloren geht?

Gezählt wird auf beiden Seiten: Datensätze, Summen, Zeiträume, Dubletten. Die Übernahme läuft zuerst auf einer Kopie, das Ergebnis wird Zeile für Zeile gegen die Quelle gestellt, und was nicht zusammenpasst, steht in einer Abweichungsliste mit Grund. Erst wenn diese Liste erklärt ist, wird umgeschaltet – bei 19 686 übernommenen Bestellungen blieb so keine Dublette übrig.

Was passiert, wenn der Anbieter seine API ändert?

Deshalb protokolliert jede Strecke und meldet sich, wenn eine Gegenstelle anders antwortet als vereinbart – bevor jemand im Tagesgeschäft merkt, dass Zahlen fehlen. Die Anpassung selbst ist ein Einzelauftrag im Rahmenvertrag.

Sagen Sie uns, was am Ende da sein soll

Sie schildern die Aufgabe, wir sagen offen, ob sie zu uns passt. Passt sie nicht, nennen wir Ihnen den Grund.